Freundschaftsgedichte und Freundschaftssprüche – Gedichte und Sprüche zum verschenken an Freunde

Freunde sind wie die Luft, die man zum Atmen braucht

Freunde sind neben Familie, Gesundheit, Erfolg und Glück das Wichtigste im Leben. Oft kann man sich mit einem (guten) Freund austauschen, sich an seine Schulter lehnen, gemeinsam lachen und weinen oder einfach die Seele baumeln lassen und auch faul sein. Mehr als den Freund an seiner Seite braucht man dann nicht. Freundschaften sind vor allem in unserer schnellen Gesellschaft ein wichtiger Bestandteil, weil sie Halt geben, Sicherheit. Und gerade weil ein guter Freund so wichtig für das eigene Wohlbefinden ist, hat man oft den Impuls, ihm das zu sagen oder sich bei ihm für die Freundschaft zu bedanken – oder ihm einfach zu sagen wie schön es ist, dass es ihn gibt.

Wie sag ich`s am besten?

Viele Worte können auch wenig aussagen, und manchmal ist das, was von Herzen kommt, so schwer in Worte zu fassen. Man weiß genau, was man fühlt und wie man sich fühlt, weil der andere für einen da ist und einem so viel gibt… Aber wie man das richtig und authentisch vermitteln kann, das weiß man dann oft nicht so genau.
Weil Poesie das am besten darstellen kann, was man seinem Freund gegenüber ausdrücken möchte, sind Freundschaftsgedichte eine passende Antwort. Sie sind nicht zu sachlich und lassen der Darstellung von Gefühlen reichlich Spielraum. Gedichte zur Freundschaft können einem das Herz öffnen und zu Tränen rühren, weil die Art des Gesagten gefühlsreich und voller schöner Worte ist.

Inspiration allein macht keinen Poeten aus

Wie schreibt man ein Gedicht und was macht es aus? Das wissen auch die Literaturwissenschaftler nicht mit letzter Sicherheit. Deshalb darf man sich nicht schlecht fühlen, wenn man sich nicht sofort ans Papier und die Feder traut, um selbst etwas zu verfassen. Gedichte zur Freundschaft, die es bereits gibt, treffen den Kern und zeugen von Qualität. Oder sie sind einfach schön. Wichtig ist, dass Freundschaftsgedichte berühren und in dem Freund das Gefühl erzeugen, dass derjenige, der es geschrieben hat, ehrlich meint, was darin steht.

Es bleibt ein Original

Gerade weil man sich die Zeit genommen hat, Sprüche und Gedichte zur Freundschaft durchzustöbern und sich davon Anreize zu holen, ist diese „Recherche“ ein Kompliment an den Freund. Dazukommt, dass ein Gedicht zu schreiben mehr erfordert als inspiriert zu sein. Auch Freundschaftsgedichte haben wie alle Gedichte eine bestimmte Form und eine bestimmte Struktur, die ganz frei wählbar ist. Das macht jedes Gedicht zum Original. Natürlich macht es das auch schwierig, aber wenn man sich den einen oder anderen Spruch als Vorlage nimmt, ist man bestimmt schon sicherer in der weiteren Bearbeitung seines Gedichtes. Manchmal hat man auch schon etwas geschrieben, und weiß gerade nicht weiter. Dann sind kleine Helfer als Ansporn ein geeignetes Mittel.

Ehrlich und authentisch

Dass man sich selbst hingesetzt hat und etwas in eigenen Worten zum Ausdruck bringen möchte, wenn man ein Freundschaftsgedicht schreibt, ist beim Lesen ohnehin sofort erkennbar. Weil Freundschaftsgedichte persönlich sind, nur für den einen. Weil sie ehrlich sind und von Herzen kommen.

Gedichte zur Freundschaft

Den Reichtum den ein Mensch besitzt
ist nicht das Gold was an ihm blitzt
sondern das Dasein, für den der dich braucht
der gern in deine Arme taucht.

Gibst ab von deiner Menschlichkeit
wo du ihm widmest deine Zeit
mit Gehör und Herzensliebe
unerreichbar je für Diebe.

© Ute Nathow

Worte zur Genesung

So gern würde ich Kraft dir schenken
Mut in deine Arme lenken
als nur wissend um dein Leid
was dich festhält dieser Zeit.

Der Gedanken sei dir gewiss
die ich trage im Ungewiss
denen ich Verbannung verheiße
und bete für dich oft ganz leise.

Genesung ist mein Wunsch an dich
alsbald und nicht nur zögerlich
dem Ruhelager zu entschwinden
und dich hier wieder einzubinden.

Der Platz der augenblicklich leer
dauert mich im Herzen sehr
darum werde wieder schnell gesund
ich vermisse dich jede Stund.

© Ute Nathow

Freundschaftsgedicht an einen Allergiker

Triefend und verquollen schlapp
geht es mit dir im Frühjahr bergab,
weil das ein oder andere Flugobjekt seiner Art
sich mit deiner Geselligkeit paart.

Die beiden können nicht miteinander
geraten jedes Mal aneinander,
immer zu der selben Zeit
wenn die Blüte sich vom Polli befreit.

Fühlst dich schlaff wie ein leerer Schlauch,
kannst nicht teilhaben am Osterbrauch,
so schreibe ich heute ein Gedicht,
denn vergessen habe ich dich nicht.

Nun mache ich den Brauch mal miese,
du es abschließend gleich beniese,
brennende Augen und Ruß im Gesicht,
das braucht selbst der mutigste Hase nicht.

Ein schlaues Häschen bleibt im Bau,
verzichtet bei diesem Super Gau
auf zum Himmel qualmende Räucherschwaden
und legt zum Fest hoch seine Waden.

© Ute Nathow

Gedicht der Freundschaft gegen den Alltagsstress

Der Alltag ist kein smarter Typ
nicht immer hat man ihn auch lieb
wirbelt Ruhe auf wie Staub
wie raue Winde das Blattlaub.

Liegt sogar schon früh auf Lauer
betrachtest du ihn mal genauer
weiß genau um deine Schritte
drängt sich immer in die Mitte.

Zum einen ist das gar nicht schlecht
alles liegt am Platze recht,
Wohlgefallen unterdessen
kannst mit ihm sehr oft vergessen.

Er überrennt das Wohlbehagen
hemmt die Freude an vielen Tagen
die für Frohsinn reserviert
weil er sich auch dort platziert.

Diesen unbehaglichen Gast
allzu oft im Schlepptau hast
er unbeirrt Begleiter ist
mit seiner intensiven List.

Bis der Geplagte es dann merkt
Alltagsstress mehr schlaucht als stärkt
häufelt er mit Volldampf sein Berg
Alltagsstress ist Teufelswerk.

Gebiete seinen Eigensinn Halt
Unzulässigkeiten stelle kalt,
Drossele das Maß seiner Gier
Überdruss bleibt vor der Tür.
© Ute Nathow

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