Weihnachtsgedichte und Weihnachtswünsche – Textbeispiele für die Weihnachtskarten

Die Bedeutung von Weihnachten

Wenn die Glocken erklingen, die Engel singen und es – wohin man auch zu schreiten vermag – nach Lebkuchen und allerhand Gewürzen duftet, muss Weihnachten sein. Überall scheint der Himmel zu leuchten und die Welt von einer einzigartigen Magie erfüllt zu sein. Es ist das Fest der Liebe, das allumfassend um sich greift. Jene Zeit ist es, an die wir uns als Erwachsene erinnern. Wie schön es doch einst war, als Mutter und Großmutter liebevoll den Tisch dekorierten und zum alljährlichen Weihnachtsfest riefen. In der Mitte des mit Liebe erfüllten Raumes stand stolz und leuchtend der Weihnachtsbaum. Kleine Holzfiguren hingen schweigend an seinen Zweigen. Sie erzählten ihre eigenen Geschichten. Das Schönste aber war und ist für jedes Kind die Bescherung. Mit funkelnden Augen stürmte man auf jene Geschenke zu, die man bereits seit Stunden fragend betrachtete. Was sich wohl in den kleinen Paketen verstecken mag? Generationen erfreuten an diesem Tag ihre Eltern mit ihren lachenden Gesichtern. Es waren die kleinen Dinge, die Kinder glücklich machten. Ein kleines Spielzeugauto, die Schaufensterpuppe aus dem Lieblingsladen oder der Teller mit den vielen Mandarinen, Nüssen und Schokoladentäfelchen. Doch waren es auch die Momente des Beisammenseins, die uns unvergessen bleiben. In der heutigen Zeit ist der Sinn für Weihnachten kaum noch erkennbar. Viele Menschen schenken und erwarten lediglich große oder hochpreisige Geschenke von ihren Lieben. Sie kaufen teure Karten und gehen nicht selbst auf die Suche nach Gedichten oder Weihnachtswünschen zum Fest der Liebe.

Weshalb sich Weihnachtsgedichte lohnen

Viele Menschen verschenken ein hochwertiges Geschenk, zu welchem ihrer Meinung nach eine teure Weihnachtskarte gehört. Auf dieser werden Standardsprüche abgedruckt. Meistens sind die Karten nicht schön oder passen eigentlich nicht zu der zu beschenkenden Person. Heutzutage denkt kaum noch ein Mensch an die Alternative der Erstellung einer eigenen Karte. Die meisten Menschen würden sich über ein wenig Eigeninitiative freuen. Eine selbst angefertigte Karte mit einem passenden Weihnachtsgedicht wird einen stärkeren Eindruck hinterlassen als eine Karte aus dem Supermarkt. Dabei kann das Gedicht aus einer Datenbank entnommen werden. Diese finden Interessierte unterhalb des Artikels. Wer Zeit mit der Erstellung einer Karte verbringt und mühevoll Details einbindet, beweist seine Zuneigung.

Weihnachtsgedichte und schöne Weihnachtsverse
Foto: angieconscious / www.pixelio.de

Gedichte zu Weihnachten sind besonders beliebt. Sie verkünden auf prägnante Art und Weise, was viele Worte kaum ausdrücken können. Ihr Inhalt erreicht die Seele und führt auf direktem Weg zum Inneren des Herzens. Es gibt sie in verschiedenen Varianten. Auf diese Weise können Oma, Opa, Vater, Mutter, Freund, Freundin und alle anderen Lieben mit ein wenig Lyrik beschenkt werden. Manch ein Gedicht regt zum Nachdenken an und ist womöglich ein Richtungsweiser für das kommende Kalenderjahr.

Weihnachtswünsche individuell gestalten

Weihnachtsgedichte können auch selbst angefertigt werden. Wer schriftstellerisch begabt ist, kann sich seines Talentes bedienen. Da dies auf die meisten Menschen nicht zutrifft, wird ein eigens entwickeltes Gedicht nicht unbedingt für Begeisterung sorgen. Auf dieser Seite werden einige Gedichte angeboten, die frei gewählt werden können. Wer dem gewählten Weihnachtsvers Zeilen hinzufügen und es erst dann verschenken möchte, kann dies tun. Es können viele Gedichte zu Weihnachten verschenkt werden. Diese müssen nicht unmittelbar mit typischen Weihnachtsbegriffen in Verbindung stehen. Sie können auch einen Sachverhalt verdeutlichen, der sich auf Liebe und Zuneigung bezieht. Weiterhin sind Gedichte beliebt, die einen tieferen Sinn haben. Der Beschenkte muss über den Inhalt zunächst nachdenken. Nach einer Weile wird er die Aussage des Textes womöglich als Bereicherung betrachten. Ein lyrischer Text sollte über eine entsprechende Länge verfügen. Lange Gedichte wirken häufig schwer und werden nicht bevorzugt gelesen. Sich reimende Zeilen liefern eine angenehme Klangmelodie, wobei auch Gedichte mit einem anderen Reimschema gewählt werden können. Das beliebteste Reimschema stellt der Paarreim dar. In diesem reimen sich zwei aufeinanderfolgende Zeilen.

Weihnachtsgedichte und schöne Weihnachtsworte

Herzerwärmt möget ihr zusammenfinden,
und alle erdenklichen Lieben einbinden,
wenn der Glockenschlag das Fest einläutet,
es Besinnlichkeit in der Gemeinschaft bedeutet.

Kerzenschein und Bedacht an Gabentagen,
mögen Wärme und Geborgenheit in die Herzen tragen,
die sich finden, um Zusammen zu sein,
denn keiner ist gern in diesen Tagen allein.

Das Glücklichsein als höchstes Gut
wünscht sich nicht nur der Weihnachtsmann mit der Rut,
sondern auch das kleinste Kind,
welches ein Geschenk unterm Baume find.

Das Auge möge nicht nur Erlesenes erblicken,
sondern leuchten beim Zusammenrücken,
wenn ein kleines Gebet dafür gesprochen wird,
und jeder dankt dem guten Hirt.

© Ute Nathow

Geglättet liegt die Flur in Weiß
im Walde ist es mehr als leis‘
kein Trubel mehr am Badesee
alles erstarrt im Frost und Schnee.

Landeinwärts zieht sich diese Spur
gemütlich ist sie wenig nur
außer für den Weihnachtsmann
der es kaum erwarten kann.

Für ihn ist es die beste Zeit
liebt den Winter wenn es schneit
ist er doch der Lichtpunkt in Rot
und Weihnachten sein höchstes Gebot.

Mit Streugut zeichnet seine Wege
damit er sich zu euch bewege
mit reichlich Gaben auf dem Rücken
um euch Lieben zu beglücken.

Fröhliche Weihnachten

© Ute Nathow

Es flimmert zart das Kerzenlicht,
dir einen ruhigen Abend verspricht,
Zeit, die für dich wichtig ist,
selbst, wenn du alleine bist.

Es knistert nur der kleine Docht,
dem selbst das kleine Herze pocht,
wenn der Wachs ihm runter rinnt,
der sein vergängliches Ende verkünd.

Er macht das alles nur für dich,
ist mutig und nicht zögerlich
um dir sein helles Licht zu geben,
und strahlt in deinem Raum zu leben.

Sein Ziel ist es vergänglich zu sein,
lodert geduldig bis er ganz klein,
um dir den Abend zu verschönen
und dein Innerstes zu versöhnen.

© Ute Nathow

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