Der erste Geburtstag ist ein ganz besonderer Meilenstein: Aus einem kleinen Baby ist in nur zwölf Monaten ein neugieriges Geburtstagskind geworden. Unsere liebevoll verfassten Gedichte zum 1. Geburtstag greifen diese unvergesslichen Momente auf und bringen Freude, Stolz und die schönsten Erinnerungen an das erste Lebensjahr in persönliche Worte.
Ob für die Geburtstagskarte, ein Erinnerungsalbum oder als feierlicher Vortrag: Hier findest du kürzere und längere Geburtstagsgedichte für Mädchen und Jungen. Wähle ein Gedicht zum ersten Geburtstag, das zum Kind und zu deinem persönlichen Glückwunsch passt – herzlich, humorvoll oder voller liebevoller Wünsche für die kommenden Lebensjahre.
Gedichte zum 1. Geburtstag
sitze heute auf jedem Schoß,
werde herumgereicht und hochgehalten,
heißt Lächeln und die Nerven behalten.
Freuen habe ich schon verstanden,
nur bislang nicht bei Onkel und Tanten,
scheinen doch nette Leute zu sein,
da lächele ich auch mal fein.
Das Lächeln hat bestens geklappt,
jetzt wird aber zum Spielzeug getappt,
Papa macht wieder seinen runden Rücken,
damit kann er mich am meisten beglücken.
© Ute Nathow
brabbelst, staunst und krabbelst herum
du liebst Mahlzeiten aus erster Hand,
nicht aus dem Glas, sondern vom Land.
Du warst unser kleinster Bub
mit dem aller größten Schub,
den ich mir nur vorstellen kann
von Miniformat zum Klettermann.
Täglich stehen Spazierfahrten an
wo auch alles bestaunt werden kann,
beobachtest das rege Tun
du freust dich, wenn die Kühe muhn.
Jetzt wird dein Spielplatz hergerichtet,
das Verwahr für dich gelichtet
mit all den bunten Spielsachen
die bald richtig Freude machen.
Stolzer können wir alle nicht sein
auf unseren kleinen Sonnenschein,
der seine Welt für sich entdeckt,
die voll mit Überraschung steckt.
Die Zeilen kommen in Verwahr
die du dann in 6–7 Jahr
mit Mama und Papa probierst zu lesen
wie war das wohl mit dir gewesen?
Dann weißt du, als du noch ganz klein
diese Zeilen waren dein
am Geburtstag Nummer Eins,
alle anderen hatten keins.
© Ute Nathow
mit dem Kasperle gegaukelt,
das ist ein wahrer Enkel-Oma-Trick,
behütete ich dich frohen Mutes mit Geschick.
So vergingen wohl die Tage,
an denen ich ein wenig mittrage,
um dir das Leben ein Stück näher zubringen,
mit dem Farbspiel der Natur oder nur mit Singen.
Jetzt wackelt dir schon der erste Zahn,
bei mir sind schon die Zweiten dran,
so können wir La Paloma pfeifen im Duett,
und schon sind wir wieder ein Quartett.
So erfrischen wir uns täglich aufs Neue,
auf deine Berichterstattung ich mich stets erfreue.
So spazierst du auf des Lebens eigenen Pfad
gerne auch noch mit Omas Rat.
So sage ich Schiff ahoi, immer guten Wind,
bleib gesund, als auch ein zufriedenes Kind,
viele Tore, viele Erlebnisse,
mehr Sonnenschein als Regengüsse.
© Ute Nathow
