Ein Gedicht für einen Friseur-Gutschein verbindet die Gutscheinidee mit persönlichen Worten und macht die Übergabe individueller. Als Gutscheinverse oder gereimter Gutscheintext lässt sich der Text auf einer Karte, direkt am Gutschein oder beim Vorlesen verwenden. Die Strophen spielen mit Wildwuchs und misslungenen Versuchen vor dem eigenen Spiegel. Am Ende steht die Möglichkeit, sich den Haarschnitt nach den eigenen Vorstellungen gestalten zu lassen.
Der gereimte Gutscheintext passt zu einer Person, die über Haarhumor lachen kann und sich den Friseurbesuch wünscht. Weil einzelne Zeilen bewusst necken, ist er weniger für einen distanzierten oder empfindlichen Empfänger gedacht. Die Geste sollte wie eine Einladung wirken, nicht wie Kritik am Aussehen.
Humorvolle Verse für den Friseur-Gutschein
ausgedacht von der Natur,
als Wildwuchs auf der Schädeldecke,
es sogar oft den Nacken verstecke.
Einen Topf setzt du nicht darauf,
da fällst du in der Gegend auf.
Die farblosen Gespinste sind nicht kleidsam,
sie zu zupfen, ist nicht ratsam.
Selbst die Zipfel abzuschneiden,
da würde bloß das Ohr sehr leiden.
Die Ecke, die du selbst reinschneidest,
du am meisten darunter leidest.
Also ab in die perfekte Schnippel-Stube,
ob du Kurzhaar willst, wie ein kleiner Bube,
oder tragen willst eine lockige Walle-Pracht,
der Friseur alles zu deinem Gefallen macht.
© Ute Nathow
Den Gutschein wertschätzend überreichen
Eine persönliche Zeile vor dem Gedicht kann betonen, dass du einen gewünschten Friseurbesuch schenkst. Hinweise zum Salon und zur Einlösung gehören auf den Gutschein, nicht mitten in die Verse. So bleibt der humorvolle Text gut lesbar. Bei der Übergabe kannst du außerhalb des Gedichts noch den Namen des Beschenkten und einen kurzen persönlichen Wunsch ergänzen; so bleiben die Gutscheinverse unverändert und wirken trotzdem individuell.
