Ein Gutscheingedicht für einen Tee-Gutschein eignet sich, wenn ein Gutschein nicht kommentarlos überreicht werden soll, sondern eine persönliche Botschaft bekommen soll. Die Reime können als Gutscheinverse, kurzer Geschenktext oder gereimte Ankündigung des Erlebnisses eingesetzt werden. Von Fenchel und Kamille führen die Strophen zu fantasievollen Mischungen. Der Gutschein schenkt die Möglichkeit, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen.
Die fünf Strophen passen zu einem Teeliebhaber, dessen Vorlieben du nicht auf eine bestimmte Sorte festlegen möchtest. Die freie Auswahl gehört zum Geschenkgedanken. Eine eigene Karte kann sagen, warum du gerade eine gemütliche Teepause schenken möchtest, ohne den Geschmack des Beschenkten vorwegzunehmen.
Ein Teegutschein mit persönlichen Versen
altbewährt bei kleinen Kindern,
wenn Unwohlsein durch den Körper schleicht,
wird gute Linderung schnell erreicht.
Diese Teesorten sind der Standard,
verbreiten Duft nach eigener Art,
sind weniger ein Hochgenuss,
eher als Krankenlagerbrühaufguss.
Edler duftet da schon Holunder,
wirkt dazu noch wie ein Wunder,
schnuppert nicht wie kranke Leute,
das ist ein angesagter Tee von heute.
Sogar für Tee Tausendundeine Nacht
wurde eine Komposition gemacht,
als weit gereiste Sorte aus dem Orient,
wobei man nur das Märchen kennt.
Die Teegenüsse sind unersättlich,
lose, in Beuteln und Pads erhältlich,
so soll dein Teegenuss kein Märchen bleiben
und lies für dich ein Teegutschein gutschreiben.
© Ute Nathow
Eine kleine Teepause als Geschenkrahmen
Eine Tasse oder eine eigene Einladung zum gemeinsamen Tee kann den Gutschein begleiten. In der Widmung lässt sich eine Lieblingssorte erwähnen, ohne die Auswahl festzulegen. Produktangaben und Einlösungsbedingungen bleiben getrennt vom Gedicht. Für eine Karte reicht meist eine kurze persönliche Anrede vor den Reimen und ein eigener Gruß danach; der Gutscheintext selbst muss dafür nicht umgeschrieben werden.
