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Trauergedichte für Hunde

Trauergedichte für Hunde geben Trauer, Erinnerung und Abschied Worte, wenn eine kurze Beileidsformel nicht ausreicht. Als Trauerverse oder Abschiedsgedicht eignen sich die Texte für eine Karte, einen stillen persönlichen Gruß oder einen Erinnerungsmoment. Die beiden Trauergedichte dieser Seite beschreiben die gewachsene Beziehung zu einem tierischen Gefährten und die Leerstelle, die sein Tod hinterlässt. Sie bieten unterschiedliche Bilder für einen persönlichen Abschiedsgruß.

Das erste Gedicht folgt dem gemeinsamen Weg vom jungen Hund bis zum letzten Abschied. Die zweite Fassung stellt sich den Hund im Himmel vor und verwendet dabei auch spielerische Bilder. Wähle nach den Vorstellungen und dem Empfinden der Person, der du deine Anteilnahme ausdrücken möchtest.

Einen treuen Hund verabschieden

Die Gedichte unterscheiden zwischen dem Rückblick auf das miteinander Erlebte und einer bildhaften Vorstellung vom Danach. Die Himmelsbilder der zweiten Fassung sind nicht für jeden passenden Trost. Entscheidend ist, welche Sprache sich für die konkrete Erinnerung richtig anfühlt.

Du hast ein Hündchen auf dem Schoß,
pflegst und spielst bis er ganz groß,
selbst seine komischen Manieren,
musst du lenken und trainieren.

So wächst er als dein Freund heran,
auf den man sich verlassen kann,
gibt laut nach eigenem Ermessen,
ob hungrig oder Spiel-versessen.

Diese Tage nimmt dir keiner,
wurde auch der Spieltrieb kleiner,
Streicheln ist nun angesagt,
wenn das Hündchen wird betagt.

Gesegnet sei sein Hundealter,
belebend für dich als Hundehalter,
wenn der Abschied Raum einnimmt,
und alle sichtbar traurig sind.

Er hat alle Aufgaben gut erfüllt,
wenn er sich in Schweigen hüllt,
nimmt dich auf seine Reise mit,
wenn er geht den letzten Schritt.

© Ute Nathow

Er gesellt sich zu den guten Hirten
und wird im Himmel mit den Schafen flirten,
da hat er den ganzen Tag zu tun
und hat das Recht, sich auszuruhen.

Weich liegt er und schlummert mit ihnen,
wird sich aller Wolken bedienen,
schnuppert die Luft aus eurem Schornstein
und wird darüber glücklich sein.

© Ute Nathow

Eine gemeinsame Erinnerung bewahren

Eine eigene Zeile kann den Namen des Hundes oder einen vertrauten gemeinsamen Moment nennen. Ein Foto und das Gedicht lassen sich auf einer Erinnerungskarte zusammenführen. Anteilnahme braucht dabei keine Erklärung, wann der Schmerz nachlassen sollte. Wenige eigene Worte zur verstorbenen Person können den Text behutsam einrahmen; auf zu viele allgemeine Trostformeln sollte dabei eher verzichtet werden.