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Ein Gedicht für einen Apotheken-Gutschein

Ein Gedicht für einen Apotheken-Gutschein verbindet die Gutscheinidee mit persönlichen Worten und macht die Übergabe individueller. Als Gutscheinverse oder gereimter Gutscheintext lässt sich der Text auf einer Karte, direkt am Gutschein oder beim Vorlesen verwenden. Die schenkende Person möchte unterstützen, kennt aber nicht jeden Bedarf des Empfängers. Diese Unsicherheit wird in den Strophen offen und mit leichter Selbstironie angesprochen.

Als gereimte Beigabe passt der Text zu einem ausdrücklich gewünschten Apothekengutschein. Seine Bilder rund um Hausapotheke und Wohlbefinden sind Teil des Gedichts, keine Beratung zu Arzneimitteln. Der Begleitgruß sollte die freie Auswahl und die Aufmerksamkeit hinter dem Geschenk betonen.

Ein Apotheken-Gutschein mit persönlichen Versen

Schwierig stellt es sich für mich dar,
wenn dein Apothekenschrank gähnend leer,
nachzufüllen so manche Tinkturen,
zu oft gibt es neue Rezepturen.

Ob fürs Gelenk, das Herz oder die Galle,
tappe ich in der Dunkelfalle,
was dir geeignet zur Gesundung erscheint,
oder du benötigst, was der Arzt dann meint.

Das Rezept, das schreibt er noch,
da klafft schnell in der Tasche ein Loch,
apothekenpflichtig heißt kostenpflichtig,
so ist dieser Gutschein wichtig und richtig.

Wähle dein Balsam oder Kraftpaket,
deine Gesundheit im Mittelpunkt steht,
nur zu und sei nicht zögerlich,
dieser Gutschein ist mein Geschenk für dich.
© Ute Nathow

Aufmerksamkeit ohne ungebetene Ratschläge

Lege das Gedicht dem Gutschein bei und ergänze einen eigenen guten Wunsch. Vermeide in der Widmung Vermutungen über Krankheiten oder Empfehlungen für bestimmte Mittel. Entscheidend ist, dass das Geschenk zum geäußerten Wunsch der beschenkten Person passt. Bei der Übergabe kannst du außerhalb des Gedichts noch den Namen des Beschenkten und einen kurzen persönlichen Wunsch ergänzen; so bleiben die Gutscheinverse unverändert und wirken trotzdem individuell.