Zum Inhalt springen

Willkommensgedichte für neue Kollegen

Willkommensgedichte für neue Kollegen richten den Blick auf einen konkreten Charakterzug, Beruf, Alltag oder saisonalen Anlass. Dadurch wirkt der gereimte Gruß persönlicher und lässt sich gezielt für den jeweiligen Empfänger auswählen. Die beiden Gedichte dieser Seite verbinden eine persönliche Begrüßung mit Humor und guten Wünschen für das Ankommen im Team.

Die Fassungen sind deutlich zugeschnitten: Ein Gedicht nennt das Ordnungsamt und besondere Eigenheiten des neuen Kollegen. Das zweite begrüßt ebenfalls einen Mann und stellt die individuelle Zusammenarbeit in den Mittelpunkt. Sie passen deshalb am besten, wenn die beschriebenen Umstände tatsächlich zutreffen.

Ein neuer Mensch im Team

Die erste Fassung lebt von Wortspielen rund um Ordnung und einem konkreten beruflichen Umfeld. Die zweite ist persönlich, aber weniger an eine Behörde gebunden. In beiden Fällen sollte der Humor dem neuen Kollegen das Ankommen erleichtern und ihn nicht vor der Runde festlegen.

Das Ordnungsamt soll mal in Ordnung kommen,
und hat den (Name) in den Dienst genommen.
Er sei wohl für Ordnung der richtige Mann,
der ordentlich Dampf machen kann.

Hier gibt’s Gebell und Gestrüpp zuhauf,
so verlernst du nicht den Dauerlauf.
Hier gibt es weniger Männer als Frauen,
genießt folglich doppelt so viel Vertrauen.

Da tat die Bewertungskommission einmal recht,
hier geht es dir nicht wirklich schlecht.
Es ist hier zwar nicht so warm wie im Feuerstrudel,
dafür wirst du nicht nass wie ein Pudel.

Mit ein bisschen Lebensfreude geh ans Werk,
Probezeit beendet heißt: über den Berg.
Eine bärtige Dampfmaschine hatten wir hier noch nicht
und deswegen dieses kleine Willkommensgedicht.

© Ute Nathow

Ich schreibe dir heute ein Gedicht,
mehr als grüßen, bleibt oft nicht.
Wissen sollst du, du bist willkommen
wir haben dich herzlich wahrgenommen.

Ich kenne dich als Mann von Maß,
der gerne auf dem Kutschbock saß,
doch Wandel, welcher dich bewogen
machte um uns keinen Bogen.

Schautest dich um und hattest die Wahl,
leben zu Hause im Jammertal
oder zu trimmen den Kopf wieder neu
und du bleibst somit der Arbeitswelt treu.

So hattest du den Daumen oben,
dafür gilt es dich zu loben,
stecktest nicht den Kopf in den Sand,
denn neues ist immer auch interessant.

So wird dein Platz mit einem Gedicht bestückt
und dir herzlich in die Hand gedrückt.
Es ist wie du, ganz individuell
so geht das Einarbeiten doppelt so schnell.

© Ute Nathow

Die Begrüßung mit einer konkreten Geste verbinden

Eine unterschriebene Teamkarte oder ein kurzer gemeinsamer Gruß schafft einen passenden Rahmen. Eigene Worte können sagen, wer bei Fragen ansprechbar ist oder worauf ihr euch in der Zusammenarbeit freut. Das Gedicht ersetzt keine Einführung in die Aufgaben, kann aber den persönlichen Einstieg begleiten. Beim Vorlesen kann eine kurze Einleitung erklären, warum gerade dieses Gedicht zur Person oder Situation passt.